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Ralph - WF&C TCo

von Ralph

Auf dem TLRS Treffen 2009 in Nürnberg ließ ich mich von Tobi überzeugen, anstelle meines fliegenden Aufbaues einer Demo- Anlage für Digitalbetrieb, ein Modul nach der Norm des Modulbau Nürnberg zu bauen. Dank tatkräftiger Unterstützung von Tobi konnte das erste Modul bereits im gleichen Jahr zum Weihnachstmarkt Veitsbronn noch ohne Ausgestaltung in den Testbetrieb gehen.

WF&C TCo(120x60cm)

Der Gleisplan des ersten Moduls mit Vollkreis ergab sich aus der Notwendigkeit, eigenständig Betrieb machen zu können, um auch zuhause Fahrmöglichkeiten zum Testen der Digitaltechnik zu haben.

Bei der Entwicklung des Gleisplans ließ ich mich von einer Demoanlage von Georg Huckaby vom Southern California Traction Club ( SCTC ) inspirieren.

Von den Mitgliedern der Modulbau Nürnberg werde ich scherzhaft der Amerikaner genannt. Das liegt an meiner Vorliebe für PCC-Cars und für die schweren Interurbans. So lag es Nahe meine Module thematisch in US-Amerika anzusiedeln. Es handelt sich dabei um die Reste eines einstmals großen Netzes von Interurbans und City-Trolleys. Heute wird mit historischen Fahrzeugen aus ganz Amerika und aus Europa, Ähnlich wie in San Francisco, ein Linienbetrieb durchgeführt. Das gibt mir die Möglichkeit auch moderne Fahrzeuge im Testbetrieb einzusetzen, wie z.b. Niederflurwagen oder den Tatra T6C5, der in New Orleans im Einsatz war.

Der Name der Bahn West Fuerth & County Traction Company leitet sich von der angenommenen geografischen Umgebung ab. Um die 1850er Jahre siedelten viele Bürger aus dem heutigen Franken in die USA aus. Darunter etliche Fürther Kaufleute, die sich in der Nähe von Chicago, Illinois ansiedelten. Um die Verbundenheit mit ihrer alten Heimat zu zeigen nannten sie ihre Siedlung West Fuerth. Um eine Verbindung zur Chicago North Shore & Milwaukee Überlandbahn herzustellen wurde die W.F.&C.TCo. gegründet.

Inzwischen gibt es bereits ein zweites Modul, das den Beginn einer Überlandstrecke darstellt. Es gibt noch sehr viel zu tun. Vor allem der Aufbau einer Fahrleitung, die für Trolley- und Pantobetrieb tauglich sein soll steht als nächstes großes Projekt an.

Obwohl meine Module thematisch als Exoten anzusehen sind, fügen sie sich technisch in die Norm der Modulbaugruppe ein. Bei gemeinsamen Treffen werden sie in die Anlage eingebunden und gerne als Wendeschleife genutzt. Im Straßenbereich ist der Gleisabstand 35 mm ( Normstraße ) und im Überlandbereich 50 mm. Die Fahrleitung muß entsprechend aufgebaut werden, damit sie von allen Fahrzeugen genutzt werden kann. Die Häuser sind zum Teil modifizierte Einfachst-Bausätze aus den USA oder entsprechend abgewandelte Bausätze deutscher Produktion. Die meisten Fahrzeuge nach amerikanischem Vorbild stammen von Con-Cor, Bowser und Bachmann. Dazu kommen Messingmodelle von Suydam , Fomras und Fairfield.

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